Tim Cook verlässt die Position des CEO von Apple: Übergabe an John Ternus
Nach fast 15 Jahren an der Spitze von Apple wird Tim Cook am 1. September seinen Posten als Chief Executive Officer (CEO) an John Ternus (bisheriger Senior Vice President of Hardware Engineering) übergeben. Cook wird die Rolle des Chairman of the Board übernehmen.
Ein Vermächtnis des Erfolgs
Tim Cook trat im August 2011 die Nachfolge von Steve Jobs an und führte Apple von einem global erfolgreichen Unternehmen zu einem der wertvollsten Konzerne der modernen Unternehmensgeschichte. Während Jobs die Grundlagen legte, erweiterte Cook das Portfolio durch den Ausbau von Dienstleistungen (App Store, Apple Pay, iCloud) und Wearables (Apple Watch und AirPods), was deutlich höhere Gewinnspannen ermöglichte. Dies begründet, warum er als eines der besten Beispiele für Führung im 21. Jahrhundert gilt.
Unter Cooks Führung erreichte Apple historische Erfolge. Das Unternehmen war 2018 das erste US-amerikanische Unternehmen, das eine Marktkapitalisierung von 1 Billion US-Dollar erreichte, und überwand später die Marken von 2 und 3 Billionen US-Dollar.

Von Hardware zu Dienstleistungen und Wearables
Cook transformierte Apple von einem Unternehmen, das sich fast ausschließlich auf Hardware (iPhone, Mac) konzentrierte, zu einem Kraftwerk im Bereich Dienstleistungen (Apple Music, iCloud, Apple TV+, App Store) und Wearables (Apple Watch, AirPods). Dies sicherte dem Unternehmen wiederkehrende und stabile Einnahmen.

Der Weg von Tim Cook
Tim Cook wurde am 1. November 1960 in Mobile, Alabama, geboren. Nach einem Ingenieurstudium an der Auburn University und einem MBA an der Duke University sammelte er Erfahrungen bei IBM (12 Jahre) und Compaq, wo er komplexe Fertigungs-, Distributions- und Lieferkettenprozesse leitete. Diese Erfahrung machte ihn für Apple und insbesondere Steve Jobs interessant, der ihn zum Vice President of Operations ernannte, um Prozesse zu optimieren und Ineffizienzen zu reduzieren.

Ein anderer Führungsstil als Steve Jobs
Der Übergang von Jobs zu Cook war nicht nur ein Wechsel der Führungskräfte, sondern auch ein Wechsel des Stils. Während Jobs sein Vermächtnis auf Charisma, disruptives Denken und radikale Innovationen gründete, führte Cook ein demokratischeres und kollaborativeres Managementmodell ein. Sein Stil zeichnet sich durch Konsensfindung unter Führungskräften, effektive Delegation und die Förderung eines Umfelds aus, das die kollektive Intelligenz der Teams fördert.