Phishing-Attacke auf DIGI-Kunden: Betrüger nutzen KI und imitieren Guardia Civil

Nach dem Wachstum der Robinson-Liste und der neuen Regelung für kommerzielle Präfixe in Spanien wurde erwartet, dass Phishing-Kampagnen von Hackern abnehmen würden – dem ist jedoch nicht so. Nun nutzen Betrüger sogar künstliche Intelligenz und sind in der Lage, Dokumente der Guardia Civil zu fälschen. Ein weiteres Problem macht sich bei DIGI-Kunden breit: Cyberkriminelle haben es geschafft, die Identität des Unternehmens zu imitieren, um Menschen mit aktiven Verträgen zu täuschen und unter Druck zu setzen.

Sophisticated Phishing-Strategie zielt auf DIGI-Kunden ab

Diese Strategie ist so ausgefeilt, dass fast jeder in die Hände von böswilligen Akteuren geraten kann, die sich den Spam-Anrufen anschließen. Wenn Sie Dienste dieses Unternehmens nutzen, sollten Sie unbedingt Folgendes beachten, da Sie jederzeit davon betroffen sein könnten, ohne es zu merken.

Modus Operandi: Dringlichkeit und gefälschte Warnungen

Modus Operandi: Dringlichkeit und gefälschte Warnungen

Das Vorgehen ähnelt bereits bekannten Betrugsmaschen in Spanien und anderen Ländern. Gefährlich ist, dass diese Bedrohung nicht so leicht als seltsames Präfix erkennbar ist wie bei WhatsApp. Die Phishing-Kampagne ist durch die Beachtung kleinster Details ausgefeilt, was die Betrüger zu ihrem Vorteil nutzen, um Kunden zu täuschen und Geld zu erpressen.

Wie funktioniert es genau und wie können Sie betroffen sein? Wie Salamanca24horas berichtet, zielen die Kriminellen darauf ab, die Identität von DIGI zu imitieren, wie sie es bereits mit anderen Unternehmen getan haben. Sie rufen an und erwecken den Eindruck von „Dringlichkeit“, um Sie zu warnen, dass Ihr Telefon- und Internetservice innerhalb von 60 bis 90 Tagen vollständig gekündigt wird. Als Gründe werden Änderungen an Plänen, Tarifen oder Routern genannt.

Vorsicht vor der „Doppel-Anruf“-Masche

Vorsicht vor der „Doppel-Anruf“-Masche

Experten haben bestätigt, dass sie sich mit verschiedenen physischen Geschäften und dem offiziellen Kundenservice von DIGI in Verbindung gesetzt haben, wo wiederholt betont wurde, dass es sich um einen Betrug handelt, der die Provinz Salamanca in Kastilien und León sowie andere autonome Gemeinschaften in Spanien betrifft. Diese unbekannten Kontakte stammen normalerweise von Privatnummern, die nicht in den SPAM-Telefonlisten stehen und daher auch der Robinson-Liste oder anderen Erkennungsplattformen entgehen.

Diese Strategie wird als „Doppel-Anruf“-Betrug oder „Vishing“ bezeichnet. Betroffene berichten, dass die eigentliche Bedrohung nach dem ersten Anruf, in dem die Warnung vor einer Kündigung erfolgt, eintritt: Es wird von einer anderen Nummer erneut angerufen, in der sich die Anrufer als ein anderes Unternehmen oder ein Vergleichsportal ausgeben, um eine „Notfalltarif“ oder ein „Blitzangebot“ zu machen. Alles ist ein koordinierter Betrug, um Sie zum Bezahlen zu zwingen.

Datenmissbrauch: Persönliche Informationen werden abgefragt

Datenmissbrauch: Persönliche Informationen werden abgefragt

Im Zuge dieses Prozesses werden oft persönliche Daten abgefragt, die Sie niemals weitergeben sollten, wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, dass es sich um das Unternehmen handelt. Dazu gehören beispielsweise die genaue Adresse, der Personalausweis oder die Bankkontonummer. Manchmal wird dies damit begründet, dass ein neuer Router bestellt werden muss.

Wie Sie sich vor Phishing schützen können

Wie Sie sich vor Phishing schützen können

Es ist wichtig, auf Anzeichen von Dringlichkeit zu achten, da dies die Taktik der Betrüger ist, um Opfer einzuschüchtern und sie zum sofortigen Nachgeben zu bewegen. Wenn etwas verdächtig erscheint, sollten Sie Ruhe bewahren und versuchen, die Herkunft zu überprüfen, ohne in Panik zu geraten. Die Sprecher von DIGI betonen…