AMD arbeitet an einer ambitionierten Multi-Frame-Generation für FSR

Die Gaming-Industrie fordert zunehmend leistungsstarke Hardware und setzt verstärkt künstliche Intelligenz zur Optimierung von Grafikkartenfunktionen ein. Technologien wie NVIDIA DLSS, Intel XeSS und AMD FidelityFX Super Resolution sind hierbei entscheidend, um die Bildrate zu verbessern und die Arbeitslast zu reduzieren.

AMD plant eine neue Methode zur FPS-Steigerung

AMD scheint jedoch etwas in der Hinterhand zu haben: eine neue Methode, die FPS zu vervielfachen, ohne die visuelle Qualität zu beeinträchtigen – und das in einem Ausmaß, das über Erwartungen hinausgeht. Es handelt sich dabei um nichts Geringeres und könnte in naher Zukunft einen Unterschied machen.

RadeonRadeonTurner und die Zukunft von FSR

RadeonRadeonTurner und die Zukunft von FSR

Die Radeon RX 9000 Series GPUs und Innovationen auf Basis von Machine Learning entwickeln sich dank der Arbeit von AMD erheblich weiter. Es geht nicht um Verbesserungen in Linux oder die Rivalität mit Intel, sondern um etwas, das Nvidia ins Wanken bringen könnte. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Weiterentwicklung von FidelityFX Super Resolution.

Die Verbesserungen werden über ein Multi-Frame-Generierungssystem realisiert, das laut Angaben in RadeonTuner ein Verhältnis von bis zu 8x erreichen könnte. Das bedeutet, dass bis zu 7 zusätzliche Bilder mithilfe von KI pro Frame generiert werden können, der traditionell von der Grafikkarte gerendert wird. Dies verändert die Funktionalität grundlegend, da sie normalerweise bei 6x liegt, wie sie von NVIDIA Multi Frame Generation angeboten wird (5 Frames hinzugefügt).

Experimentelle Funktionen in den Treibern entdeckt

Experimentelle Funktionen in den Treibern entdeckt

Obwohl es sich nicht um eine offizielle Ankündigung des Unternehmens handelt, deutet ein Tool von Drittanbietern, das interne Parameter in Radeon-Treibern analysiert, auf Verweise auf die Eigenschaften MfgOverride und MfgRatio hin. Diese wurden in den AMD Adrenalin 26.6.2 WHQL-Treibern zusammen mit einer Bibliothek im Zusammenhang mit FSR 4.1.1 gefunden. Im Bereich der Multi-Frame-Generierung wurden auch experimentelle Steuerelemente für Technologien wie FSR Ray Regeneration Denoiser und FSR Neural Radiance Caching lokalisiert. Mit diesen Funktionen kann die Aktivierung von FSR Multi Frame Generation erzwungen werden. Tatsächlich geht es nicht nur darum, sondern es ist möglich, von 1x bis 8x zu konfigurieren.

RDNA 4 Architektur und Herausforderungen bei Qualität und Latenz

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Die Entdeckung zeigt, dass AMD nicht nur die FPS verbessern möchte, sondern auch das FSR-Ökosystem erweitern will. Wie bei DLSS 5 zu beobachten war, wird es immer schwieriger, eine präzise Darstellung von Objekten in Bewegung und die zeitliche Konsistenz aufrechtzuerhalten, je mehr künstliche Bilder zwischen zwei echten Frames eingefügt werden. Dies kann zu verschwommenen Bereichen, unvollständig geladenen Objekten oder Artefakten sowie Problemen mit Ghosting oder Frame Pacing führen.

Derzeit sind keine dieser Optionen funktionsfähig. Tests mit einer Radeon RX 9060 XT in Titeln wie Pragmata, Crimson Desert, Death Stranding 2, Resident Evil 9 und Forza Horizon 6 ermöglichten es nicht, die in den Treibern erkannte Multi-Frame-Generierung zu aktivieren. Laut dem Entwickler von RadeonTuner integriert AMD bestimmte interne Parameter oft mehrere Monate, bevor der endgültige Code implementiert wird, der sie funktionsfähig macht. Daher ist es wahrscheinlich, dass diese gesammelten Informationen korrekt sind. Es bleibt abzuwarten, ob dies der Fall ist. Denn auch wenn diese 8x beeindruckend sind, müssen die Eigenschaften bei Verfügbarkeit angemessen analysiert werden, um endgültig festzustellen, ob sie tatsächlich real sind.