Gaming als Waffe: Belgischer General enthüllt, warum Gamer die Zukunft der Kriegsführung bestimmen!
- Der ukraine-krieg als katalysator für drohnen-technologie
- Der überraschende verbündete: gamer
- Von der ps5 bis zum schlachtfeld: die verbindung ist real
- Die erfahrung eines experten: mehr als 20 jahre im drohnen-bereich
- Gaming als schlüsselqualifikation: die neuen profile der soldaten
- Enjambres und robotik: die zukunft der kriegsführung
Der ukraine-krieg als katalysator für drohnen-technologie
Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland hat einen unglaublichen Schub für die Entwicklung von unbemannten Flugsystemen (Drohnen) ausgelöst. Weltweit investieren Nationen in neue Technologien, von japanischen Laser-Drohnen bis hin zum US-amerikanischen VAMPIRE Anti-Drohnen-System. Die Fortschritte sind atemberaubend und lassen bereits jetzt auf eine Zukunft schließen, in der Roboter eine zentrale Rolle in Kriegen spielen könnten.
Der überraschende verbündete: gamer
Doch was viele nicht wissen: Der belgische General Michel Van Strythem, als erster “Drohnen-General” Belgiens bekannt, sieht die Lösung im Gaming! Er glaubt, dass Gamer die idealen Kandidaten für die Ausbildung zukünftiger Soldaten sind. Die Präzision und Reaktionsfähigkeit, die in Videospielen gefordert werden, sind entscheidend für den effektiven Umgang mit Drohnen im realen Einsatz.
Von der ps5 bis zum schlachtfeld: die verbindung ist real
Die ukrainischen Streitkräfte demonstrieren eindrucksvoll, wie Drohnen gesteuert werden können – ähnlich wie bei einem Nintendo Switch 2 oder Xbox Series X|S. Das kontrollierte Manövrieren dieser Geräte erfordert eine beispiellose Geschicklichkeit. Van Strythem betont, dass zukünftige Verteidigungssysteme sich primär auf die Steuerung von Drohnen durch erfahrene Bediener konzentrieren werden. Die hybride Kriegsführung verändert die Technologie grundlegend.
Die erfahrung eines experten: mehr als 20 jahre im drohnen-bereich
Michel Van Strythem, der über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Drohnen und Cyber-Sicherheit hat, ist seit vier Jahren Kommandant der Cyber-Komponente. In seiner aktuellen Funktion ist er maßgeblich an der technologischen Innovation für Drohnen beteiligt, die nicht nur für Belgien, sondern auch für andere europäische Länder, einschließlich Spanien, von Bedeutung sind. Er sieht sich selbst als einen „etwas besonderen“ Militär, der die Zukunft aktiv gestaltet.
Gaming als schlüsselqualifikation: die neuen profile der soldaten
“Gaming wird zu einer immer wichtigeren Fähigkeit”, erklärt Van Strythem. Es geht nicht mehr nur um Unterhaltung, sondern um die Anpassung des Soldatenprofils an die Anforderungen moderner Kriegsführung. Die Fähigkeit, Intelligenz, Mentale Stärke und den Umgang mit ferngesteuerten Geräten, insbesondere Drohnen, stehen im Vordergrund. Die Mission ist klar: Das Militär muss an den modernen Kampf angepasst werden.
Enjambres und robotik: die zukunft der kriegsführung
Die Zukunft liegt in den Enjambres, Schwärmen von Drohnen, die koordiniert agieren. “Es ist nicht mehr möglich, sich auf dem Boden zu bewegen, ohne von Drohnen angegriffen zu werden. Daher bewegen wir nicht mehr Soldaten, sondern Teams mit Robotern.” Dies beinhaltet auch den Transport von Materialien, Waffen, Nahrungsmitteln und Ressourcen. Schon in den 90er Jahren wurden Drohnen im Militär eingesetzt – Van Strythems aktuelle Position ist Ausdruck dieses exponentiellen Wachstums.
